S01E16: Verschwörungstheorien / 10 Cloverfield Lane

Nach einem Blick auf erfreuliche Neuigkeiten rund um diverse Star Trek-Projekte und die neue Serie ‘Preacher’ führt uns die #arschknapp ausgegangene österreichische Präsidentschaftswahl direkt zu unserem Hauptthema Verschwörungstheorien, natürlich inklusive kleiner grüner Männchen und großer Schritte am Mond. In der Love/Hate-Rubrik (be)suchen wir metaphorische Monster in ’10 Cloverfield Lane’, und finden schließlich einige reale Ungustl dank gleich zweier Ferengi Erwerbsregeln. Auch sonst gestaltet sich alles recht konspirativ: Hat Norbert Hofer Angst vorm Bariumbomber? Ziehen Koloskopien Aliens an? Und was verdammt nochmal bedeutet der vertikale Schnitt im neuen Star Trek Logo?

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  • 1:45 – Wir müssen reden: Axanar Gerichtsverfahren gestoppt; Star Trek Beyond Trailer 2; aktuelle Infos zur neuen Star Trek Serie; Preacher; Österreichische Präsidentschaftswahl
  • 17:30 – Hauptthema: Verschwörungstheorien
  • 1:03:56 – There is so much love in this hate group: 10 Cloverfield Lane
  • 1:25:41 – Ferengi Rule of Acquisition Doppelpack: “War is good for business.” “Peace is good for business.”

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S01E15: Sci Fi Tech & Gadgets / Captain America Civil War

Passend zu den hochgerüsteten Held/innen in Captain America Civil War, der wir unsere Love/Hate-Rubrik widmen, nehmen wir uns als Hauptthema Technologie und Gadgets in Science Fiction vor, und arbeiten uns dabei von legoraumschiff- und lichtschwertlastigen Kindheitserinnerungen über Barbarellas Orgasmotron bis zu komplexeren soziopolitischen Fragen vor. Die Ferengi-Erwerbsregel lehrt uns wieder einmal etwas über Kartenhäuser und österreichische Innenpolitik, und auch sonst geht es total seriös zu: Darf The Flash nur am Klo essen? Brauchen Hologramme Fanny Packs? Und kann man sich mit einer Doppelwumme überhaupt anschleichen?

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  • 3:11 – Wir müssen reden: Axanar Gerichtsverfahren Update
  • 5:12 – Hauptthema: Sci Fi Tech & Gadgets
  • 56:30 – There is so much love in this hate group: Captain America Civil War
  • 1:27:22 – Ferengi Rule of Acquisition: “It never hurts to suck up to the boss.”

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S01E14: Politik in Science Fiction / Star Trek Patterns of Force

Nach einem Bericht über das Crossing Europe Filmfestival und einer kurzen Bestandsaufnahme aktueller Sci Fi-Trailer und -Projekte nehmen wir den kontroversen ersten Durchgang der österreichischen Bundespräsidentenwahl 2016 zum Anlass über Politik in Science Fiction zu sprechen. Die aktuellen Ereignisse ziehen sich dabei wie ein blauer Faden durch die Diskussion und leiten leider auch nahtlos in die Love/Hate-Rubrik über, die sich retrospektiv Star Treks berühmt-berüchtigter erster “Nazi-Folge” ‘Patterns of Force’ widmet. Die Ferengi-Erwerbsregel passt dann wie die Faust aufs Auge zum nahenden Muttertag, und auch sonst versuchen wir punktgenau Weltbewegendes zu elaborieren: Was machen AT-ATs am FKK-Strand? Ist Worf ein gefährlicher Headbutter oder doch ein Teddybär? Und wieso haben wir so viele Klicks aus Mountain View, Kalifornien?

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  • 0:45 – Aufnerden bei Crossing Europe 2016
  • 4:02 – Wir müssen reden: Österreichische Präsidentschaftswahl, Star Trek Horizon Nachfolgeprojekt abgedreht, Rogue One und Independence Day 2 Trailer
  • 8:12 – Hauptthema: Politik in Science Fiction
  • 1:10:27 – There is so much love in this hate group: Star Trek – Patterns of Force
  • 1:28:00 – Ferengi Rule of Acquisition: “Never make fun of a Ferengi’s mother.”

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Aufnerden goes Crossing Europe

Morgen geht in Linz das 13. Crossing Europe zu Ende, das die oberösterreichische Landeshauptstadt mit 162 Filmen aus 35 Ländern 6 Tage lang zum Mekka für internationale Kinonerds machte. Wir vom steirischen Aufnerden begeben uns ja normalerweise in fremde Galaxien, aber warum in die Ferne schweifen wenn das Gute so nah liegt? Crossing Bundesländergrenzen for Crossing Europe! Und so wagte ich (Max) mich auf eine anderthalbtägige Aussenmission – beam me down, SCOTTY (Achtung Wortwitz, so heißt die App der ÖBB, die wie immer bei der Reiseplanung gute Dienste leistete. Hm, vielleicht spendieren uns die Österreichischen Bundesbahnen anläßlich dieser schamlosen Werbung das Bier für die nächste Aufnahme… Thomas? OK, ich schweife ab).

Anderthalb Tage sind natürlich nicht viel Zeit angesichts der gebotenen Programmfülle, und bei dem glücklicherweise sagenhaft schönen Wetter diese Woche wollte ich mir natürlich auch ein paar Stadterkundungsspaziergänge nicht entgehen lassen, aber drei hervorragende Filme aus drei Ländern sind sich ausgegangen, einer sogar mit ein so etwas wie Sci Fi-Touch (huzzah!).

Krigen (A War)

'Krigen' (Foto: Constantin Film Österreich)
‚Krigen‘ (Foto: Constantin Film Österreich)

Aus Dänemark, und vermutlich der bekannteste Beitrag im Festivalprogramm, immerhin wurde er für den diesjährigen Oscar als bester fremdsprachiger Film nominiert. Bekannt auch der Hauptdarsteller, Pilou Asbæk, der in der Serie ‘Borgen’ den Spin Doctor der Premierministerin verkörperte. Hier schlüpft er in die Rolle des dänischen Offiziers Claus Pederson, mit seiner Einheit auf mehrmonatigem Afghanistan-Einsatz, zuhause warten die Ehefrau und drei Kinder. Bereits psychisch angeschlagen fällt er unter schwerem Beschuß und mit einem verletzten Kameraden an seiner Seite eine verhängnisvolle Entscheidung, aufgrund der er abberufen und in Kopenhagen vor Gericht gestellt wird. Drehbuchautor und Regisseur Tobias Lindholm gelingt damit ein hochaktuelles und realistisches Drama rund um Krieg, Familie, Schuld und Verantwortung.

Krigen hatte beim Crossing Europe in der OmU-Fassung Österreichpremiere und ist jetzt auch im regulären Kinobetrieb und synchronisiert zu sehen – sollte man sich nicht entgehen lassen!

Heimatland

'Heimatland' (Foto: WIDE MANAGEMENT)
‚Heimatland‘ (Foto: WIDE MANAGEMENT)

Aus der Schweiz, und in mehrfacher Weise höchst ungewöhnlich: Gleich zehn junge AutorenfilmerInnen stellen sich hier die Frage wie ihre Heimat reagiert wenn plötzlich eine unerklärbare, bedrohliche Sturmwolke auftaucht und nach und nach das ganze Land bedeckt. Der Film folgt unterschiedlichsten Charakteren auf ihrer ebenso physischen wie psychischen Reise durch den nationalen und ganz persönlichen Ausnahmezustand, und fügt sich zu einem hochprofessionellen ästhetisch-dramaturgischen Gesamtwerk zusammen. Besonders pikant: am Ende schließt die Europäische Union vor den empörten eidgenössischen Flüchtlingen die Grenze, da helfen dann auch die mitgebrachten Geldscheinbündel nix mehr.

‘Heimatland’ hatte ebenfalls beim Crossing Europe Österreichpremiere und ist bis mindestens August 2016 bei diversen Filmfestivals zu sehen – ob er hierzulande ins reguläre Programm kommt ist ungewiss, ich fand ihn jedenfalls großartig und ein größeres Publikum hätte er sich zweifelsfrei verdient.

Unten

'Unten' (Foto: Djordje Čenić)
‚Unten‘ (Foto: Djordje Čenić)

Aus Österreich, und mein persönlicher Liebling unter den drei Filmen. Djordje Čenić, 1975 in Linz als “Gastarbajterkind” geboren, begibt sich auf eine sympathisch authentische autobiografische Zeitreise zwischen Kroatien und Österreich, Persönlichem und Politik, zwischen Heimaten, Identitäten, Nostalgie und Zukunft. Home videos aus den 90ern mischen sich mit Fotos, Nachrichtenclips und professionell gefilmten aktuellen Aufnahmen, unter ihnen viele spannende Gespräche mit Verwandten und Freunden. ‘Unten’ ist manchmal tragisch, oft komisch, aber immer mit einer großen Portion Herz, und nimmt die Zuseher/innen wie eine erweiterte Familie mit in Čenićs Welten in denen er stellvertretend eine ganze Generation portraitiert.

‘Unten’ feierte beim Crossing Europe Weltpremiere, ähnlich wie bei ‘Heimatland’ ist unklar ob er regulär ins Kino kommt, ich würde es ihm sehr wünschen. Für alle jetzt ganz Neugierigen gibt es inzwischen immerhin eine Episode des Podcasts TermiTinitus bei der Djordje Čenić zu Gast ist.

S01E13: Roboter, Androiden & künstliche Intelligenz / Batman v Superman

Obwohl die Unglückszahl 13 gleich mal Thomas’ Bier zum Überschäumen bringt starten wir unbekümmert in das große Thema Roboter, Androiden und künstliche Intelligenz, gefolgt von einer Love/Hate-Rubrik über Batman v Superman in der es sich trotz grundsätzlich gleicher Meinung über einige Details doch recht trefflich streiten lässt. Die Ferengi-Erwerbsregel bringt uns bis in die Untiefen der österreichischen Gesundheitsvorsorge und auch sonst bereiten uns einige Dinge Kopfzerbrechen: Denkt eine Drohne beim Heimfliegen darüber nach was sie gemacht hat? Sollte Skynet Geothermie verwenden? Und warum hat Batman eigentlich kein Kryptonitpfefferspray?

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  • 2:11 – Hauptthema: Roboter, Androiden und künstliche Intelligenz
  • 1:01:07 – There is so much love in this hate group: Batman v Superman
  • 1:37:15 – Ferengi Rule of Acquisition: “Nothing is more important than your health… except for your money.”

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S01E12 – Zeitreisen und das Alien-Franchise (Frohe Ostern!)

Nach einem Update zum Axanar-Gerichtsverfahren und Star Trek Beyond und einer kurzen Besprechung des neuen Fanfilms Star Trek Horizon stürzen wir uns in das Thema Zeitreisen. In der Love/Hate Rubrik, die sich passend zum nahenden Osterwochenende dem Alien-Franchise (die schönsten Eier in Science Fiction!) widmet, geht es endlich wieder mal etwas streitlustiger zu, und die Ferengi-Erwerbsregel meistert die Gratwanderung von DiCaprio-Bashing über ökologische Anlegertipps bis zur Fortsetzung unserer Sponsoringsuche (vielleicht zahlt uns ja die Energie Steiermark ein Bier?). Immerhin, ein paar Sachen finden wir auch: Harald Leschs Obsession mit Tachyonen, die fast korrekte Aussprache des Wortes ‘Dekontamination’, und den knackigste Hintern der Fernsehgeschichte.

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  • 1:24 – Wir müssen reden: Axanar, Star Trek Beyond und Star Trek Horizon
  • 7:48 – Hauptthema: Zeitreisen
  • 43:33 – There is so much love in this hate group: Das Alien-Franchise
  • 1:14:31 – Ferengi Rule of Acquisition: “A wise man can hear profit in the wind”

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S01E11 – Feministische und queere Sci Fi & Fantasy mit Gästin Anna-Maria Jung

Nach der als Duo erfolgreich überwundenen 10-Episoden-Hürde begrüßen wir zum ersten Mal eine Gästin – unsere gute Freundin, fellow nerd und Künstlerin Anna-Maria Jung – um über das Thema Feminismus in Sci Fi & Fantasy zu sprechen. Frohen Internationalen Frauentag übrigens allerseits! Und es gibt gleich noch zwei weitere Premieren: die Aufnahme des Intros geht fast in einem Lachkrampf unter, und ein technischer Fehler lässt die letzten 20 Minuten der Diskussion unbrauchbar werden, was einen recht abrupten Schnitt zur Ferengi-Erwerbsregel bedingt. (Grund genug für einen mysteriösen Hashtag? Bittesehr: #thelost20minutes). Diese stellt sich als erstaunlich lebensnahe heraus, und auch davor bleiben wir voll am Puls: Was machen Frauen in Kühlschränken? Sind erste Offiziere in Hosen untragbar? Und zahlt uns das großartige neue Grazer Lokal Kork vielleicht nachträglich unseren Asti?

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  • 3:23 – Wir müssen reden: Der Ghostbusters-Remake Trailer
  • 10:35 – Hauptthema: Feministische und queere Sci Fi & Fantasy
  • 1:02:49 – Ferengi Rule of Acquisition: “Never place friendship above profit”

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S01E10 – Unser erstes Jubiläum, Zombies und ‘Deadpool’

Hurra, wir sind zweistellig! Zur Feier des Tages gönnen wir uns eine Flasche Schaumwein und widmen uns einer Randgruppe die fast so schwer totzukriegen ist wie wir: Zombies. In der Love/Hate-Rubrik verarbeiten wir die noch frischen Eindrücke unseres ‘Deadpool’-Kinobesuchs, und die Ferengi-Erwerbsregel schafft es irgendwie vom Donald Trump-Bashing in eine Superheldenkostümdiskussion abzugleiten. Spontan und natürlich äußerst subtil weben wir in die gesamte Episode Sponsoringaufrufe ein und stehen am Ende wie immer mit vielen Fragen da: Werden wir uns nach der Zombieapokalypse noch rasieren? Hat Hugh Jackman Angst vor Ryan Reynolds? Und wird uns die Tourismusförderung Steiermark vielleicht wirklich die 4 Euro 50 für den Asti spendieren?

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  • 4:03 – Hauptthema: Zombies!
  • 1:00:48 – There is so much love in this hate group: Deadpool
  • 1:25:10 – Ferengi Rule of Acquisition: “A Ferengi without profit is no Ferengi at all”

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S01E09 – Die Valentinstagsfolge: Liebe, Lust & Leidenschaft in Sci Fi & Fantasy / Spike Jonzes ‘Her’

Frohen Valentinstag, liebe Nerds da draußen! Anlässlich des Staffelfinales von ‘The Expanse’ lassen wir die Serie nochmal kurz Revue passieren und düsen dann direkt weiter auf Wolke 7 zum Thema Liebe, Lust und Leidenschaft in Science Fiction und Fantasy. In der Love/Hate-Rubrik setzen wir unsere rosa Fliegerbrillen für Spike Jonzes ‘Her’ auf, und landen schließlich mit einer vertraglich fast wasserdichten Ferengi-Erwerbsregel wieder auf festem Boden. Unsere Reise beantwortet einige Fragen und wirft neue auf: Hat Anakin Skywalker mommy issues? Werden die Niagarafälle abgedreht? Und wie viele haben Kirks kleinen Tiberius gesehen?

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  • 4:06 – Wir müssen reden: ‘The Expanse’ Season Finale
  • 11:45 – Hauptthema: Liebe, Lust & Leidenschaft in Sci Fi & Fantasy
  • 56:07 – There is so much love in this hate group: Spike Jonzes ‘Her’
  • 1:16:49 – Ferengi Rule of Acquisition: „A contract is a contract is a contract… but only between Ferengi”

Shownotes

S01E08 – Utopie und Dystopie in Science Fiction & Snowpiercer

Bedächtig widmen wir uns Zukunftsvisionen aus klassischer und aktueller Science Fiction die eine Antwort auf das Fortbestehen unserer Spezies suchen – die Dystopien dominieren dabei das Gespräch und eine Flasche (veganer) Rotwein unsere Beilagenempfehlung. Eine kurze Diskussion zum Film ‘Snowpiercer’ verschafft dem düsteren Gedankengelage den passenden Abgang, und am Ende erblicken wir doch noch einen Hoffnungsschimmer, zumindest was das Thema der nächsten Folge betrifft.

Timecodes:

  • 1:10 – Hauptthema: Utopie und Dystopie in Science Fiction
  • 55:00 – There is so much love in this hate group: Snowpiercer
  • 1:20:30 – Ferengi Rule of Acquisition: “A deal is a deal”