S01E07 – Star Trek Fanproduktionen #istandwithaxanar & The Expanse

Nachdem wir die kleinste Geige der Welt anlässlich der soeben angekündigten Verspätung von G.R.R. Martins ‘The Winds of Winter’ erklingen lassen nehmen wir uns die ebenfalls soeben bekannt gewordene Klage von CBS gegen ‘Axanar’ zum Anlass allgemein über Star Trek Fanproduktionen zu sprechen. Die Love/Hate Rubrik widmet sich der neuen SyFy-Serie ‘The Expanse’, und die kürzeste aller Ferengi-Erwerbsregeln wird trotz unseres Vorbereitungsmangels erstaunlich harmonisch gleich in die gesamte Episode eingewoben. Ganz nebenbei zünden wir so kurz nach Silvester ein wahres Hashtag-Feuerwerk: #thefuturethatneverhappened, #westandwithgrrmartin, #istandwithaxanar zur vorsicht gleich um ein frisch-saftig-steirisches #wirstehnaufaxanar ergänzt, und schließlich ein riskant missverständlicher Hashtag betreffend Terry Farrell.

Timecodes:

  • 0:25 Wir müssen reden: The Winds of Winter verspätet sich
  • 8:18 Hauptthema: Star Trek Fanproduktionen
  • 47:20 There is so much love in this hate group: The Expanse
  • 1:10:12: Ferengi Rule of Acquisition: “Greed is eternal”

S01E06 – Erwacht die Macht?

Star Wars The Force Awakens hat den Wecker auf extralaut gestellt, und es klingelt gewaltig an der Kinokasse. So kommen auch wir natürlich nicht umhin in einer ausnahmsweise monothematischen aber gottseidank midichlorianerfreien (Special-)Episode über den meistgehypten Film des Jahres zu reden.

S01E05 – Über gute Böse und eine proaktive Antiheldin

Nach einem kurzen aber notwendigen Rant über den brandneuen Trailer zu ‘Star Trek Beyond’ widmen wir uns dem Thema “Bösewichte” in Film & Fernsehen, diskutieren die erste Staffel von ‘Jessica Jones’, und erwischen schließlich eine Ferengi-Erwerbsregel die wie Putins Faust auf George Lucas’ Auge passt. Verbal fliegen weniger die Fäuste als die Fragen: Kann Khan dreidimensional denken? Was würde die Liga der Außergewöhnlichen Einifoahrer mit Hell’s Kitchen machen? Und wo verdammt nochmal ist eigentlich Roy Black begraben?

Timecodes:

  • 0:25 – Wir müssen reden: der Star Trek Beyond Trailer
  • 8:50 – Hauptthema: Bösewichte
  • 43:08 – There is so much love in this hate group: Jessica Jones
  • 1:02:37 – Ferengi Rule of Acquisition: “Opportunity plus instinct equals profit.”

S01E04 – Hurra, wir waren auf einer Comic-Con!

Frisch zurück von der allerersten Comic-Con in Wien verarbeiten wir unsere Eindrücke, bearbeiten in der Love/Hate-Rubrik ‘District 9’, und wurschteln uns schließlich durch eine nicht sehr ergiebige Ferengi-Erwerbsregel. Dabei jagt eine Erkenntnis die nächste: Stormtrooper sollte man mit zumindest halbautomatischen Nerf Guns beschießen, Peter Jacksons Spendierhosen sind 30 Millionen Dollar groß, und Ohrensex muss auch mal sein.

Timecodes:

  • 01:16 – Rückblick Vienna Comic-Con 2015
  • 22:02 – There is so much love in this hate group: District 9 (42:33 – Thomas enthüllt sein wahres District 9 Trauma 😭)
  • 47:57 – Ferengi Rule of Acquisition: “Keep your ears open and your eyes on the mark”

S01E03 – Wo sind die ganzen Außerirdischen, und wenn ja warum?

Wir sprechen über Aliens in Fiktion vs. (möglicher) Realität, die Love/Hate-Rubrik macht dank ‘Star Trek Voyager’ ihrem Namen endlich alle Ehre, und die abschließende Ferengi-Erwerbsregel lehrt uns dass Darth Vader sympathischer ist als so mancher ÖVP-Politiker. Auch vor weiteren hochspekulativen Details scheuen wir nicht zurück: Wird Österreich in guter alter Tradition den ersten interstellaren Krieg auslösen? Werden wir auf Generationenschiffen dasselbe Schicksal wie die Stadtpark-Hansis erleiden? Und was ist das absolut beste Zitat aus fast 50 Jahren Star Trek?

S01E02 – Zurück in die Zukunft, zurück in die Vergangenheit, ab auf den Mars

Anlässlich des “Back to the Future Day” am 21. Oktober 2015 sprechen wir über den zweiten Teil von ‘Zurück in die Zukunft’ und die aktuelle Tendenz im Mainstream-(Nerd)-Kino lieber in die Vergangenheit zu blicken: Remakes, Sequels und Prequels so weit das Auge reicht. In der Love/Hate Rubrik geht es recht zivilisiert um ‘The Martian’, und im Ferengi-Betthupferl nehmen wir ‘Star Citizen’ ins Visier. Wie immer ergeben sich weltbewegende Fragen: Sind Doc Brown und Marty McFly ein kodependenter Masterblaster? Ist nach ein Mal mit dem Panzer im Kreis fahren das Zombieproblem erledigt? Und was sind eigentlich die besten Poopy Mars Potato Rezepte?

Preview für S01E02: Play it again, Sam

Habt ihr auch das Gefühl dass es im Kino nur mehr Remakes, Reboots, Reimaginations, Prequels und Sequels gibt? Kommt euch alles schon ein bisserl ZU retro vor? Uns auch. Diesem Thema wollen wir uns in unserer zweiten Episode, die passenderweise am 21. Oktober 2015, also dem ‘Back to the Future Day’ erscheint, ausführlich widmen.

Als Einstimmung dazu der folgende kurze Artikel mit dem Titel “Play it again, Sam” den ich (Max) im März 2013 für kinomo.at bzw die Grazer ÖH-Zeitschrift ‘Libelle’ verfasst habe. Viel Spaß beim Lesen und wir freuen uns jetzt schon über Fragen, Kommentare und Diskussionsanregungen auf unserer Facebook-Seite!

Zuerst wollte ich ja nur etwas über Remakes schreiben. Seit Beginn des neuen Jahrtausends hatten diese gefühlsmäßig etwas überhand genommen; als erstes aufgefallen war mir die Wiedergeburtswelle der 70er/80er Horror-Klassiker (Texas Chainsaw Massacre, Nightmare on Elm Street, Romeros Zombiestreifen, etc), doch es blieb nicht genrespezifisch: plötzlich war da auch ein neuer Planet der Affen, ein neuer Untergang der Poseidon, ein neuer Kampf der Titanen… vielgeliebte Kindheitserinnerungen, für eine neue Generation neu aufbereitet. Ich musste unweigerlich an eines der Leitmotive aus der großartigen Serie Battlestar Galactica denken: „All this has happened before, and all of it will happen again“. Ich meine natürlich die Serie von 2004, nicht das 1978er Original. Und muss somit zugestehen dass Remakes nichts per se Schlechtes sind.

Kaum hatte ich mich an den Gedanken gewöhnt, ging es erst so richtig los. Und schon redete auch keiner mehr von Remakes, die neuen Zauberwörter hießen ‚Reimagination‘ und ‚Reboot‘: J.J. Abrams nahm sich 2009 Star Trek (und 2015 Star Wars, welch Ironie) vor, Marc Webb durfte Spider-Man nur 5 Jahre nach Sam Raimis letztem Teil wieder auf die Nachbarschaft loslassen, und auch Christopher Nolans prägende Batman-Trilogie, selbst schon ein Reboot, wird bald neubestiefelte Nachkommen haben.

Aber nach etwas Recherche musste ich feststellen dass all das nur ein Teil eines repetitiven kulturellen Gesamtphänomens ist. Schauen wir uns doch mal die globale Box Office Top Ten des letzten Jahres an: The Avengers, Skyfall, The Dark Knight Rises, The Hobbit, Ice Age: Continental Drift, The Twilight Saga: Breaking Dawn Part 2, The Amazing Spider-Man, Madagascar 3, The Hunger Games und Men in Black 3. Fällt euch was auf? Ja, es ist der zuvor bereits erwähnte Spider-Man dabei, ein einziges Remake also, keine große Sache. Doch das eigentlich Interessante sind die neun anderen: fünf Sequels, drei Literaturverfilmungen (zumindest falls man auch Stephenie Meyers pubertäre Schreibtherapie als „Literatur“ bezeichnen will), und eine Comicverfilmung. Fazit: Streng genommen kein neues Material.

Gut, das könnte natürlich ein statistischer Ausreißer sein. Wie sah es also davor aus? Tja, in den jährlichen Top 10 hat das Verhältnis von bekannt (Remake, Sequel, Literatur- oder sonstige Quellenverfilmung) zu neu schon lange eine ziemlich gewaltige Schlagseite: 10:0 (2011), 9:1 (2007), 8:2 (2010, 2006), 7:3 (2008, 2005, 2003, 2002, 2001), 6:4 (2009, 2004). Und 2013 wird nicht anders: garantierte Kassenschlager mit Begleitnummer wohin das Auge reicht (u.a. Fast and Furious 6, Die Hard 5, Iron Man 3, The Hangover 3, Kick-Ass 2), Superman wird wieder mal in ein neues Kostüm gezwängt, und sogar der Zauberer von Oz bekommt eine Vorgeschichte.

Da stellt sich natürlich die Frage: Hollywood, warum diese Einfallslosigkeit? Und wer ist verantwortlich dafür – die Produzenten, die dem Publikum immer den gleichen Fraß vorsetzen, oder das Publikum selbst, weil es diesen so bereitwillig in sich hineinstopft? Für beide Seiten scheint jedenfalls zu gelten: lieber bei Bewährtem bleiben.

Die amerikanische Blockbustergeburtsklinik ist kostspielig und damit risikobehaftet. Denn sie muss unter enormem Konkurrenzdruck (nicht nur aus der eigenen, sondern inzwischen auch vielen anderen Medienbranchen) um das Wohlwollen eines Konsumenten kämpfen der statistisch ohnehin nur 4x (in den USA, in Österreich sogar nur 2x) im Jahr ins Kino geht. Und so behandelt der durchschnittliche Großstudioverantwortliche den durchschnittlichen Kinobesucher, ähnlich wie der Neoliberale das Finanzkapital, wie ein scheues Reh das man auf keinen Fall verschrecken darf. Und fährt auf dem hauptabendlichen Mainstreamhighway eben lieber ohne Fernlicht. Die Gefahr, eventuellen Wildwechsel zu spät zu sehen ist minimal – das Massenpublikum ist eine Herde Wiederkäuer die brav auf der heimischen Wiese bleibt.

S01E01 – Die Pilotfolge, aber mit Boot statt Flieger

Wir stellen uns vor und machen die Rubrik “There is so much love in this hate group” ausnahmsweise gleich mal zum Hauptthema – Max verteidigt Kevin Kostners ‘Waterworld’ gegen Thomas (“Wieso angelt hier eigentlich keiner?”). Dazu widmen wir uns weiteren wichtigen Fragen: Ist Aufsteirern auch Eskapismus? Wenn ich nicht weiß daß es nur ein body double ist, habe ich den Star dann trotzdem nackt gesehen? Und wieso sind Dixieklos immer so weit weg?